FH Münster

Forschung & angewandte Entwicklung
Die FH Münster bringt ihre Kompetenz in der angewandten, fachbereichsübergreifenden Wasserstoffforschung in das Cluster ein. Die Forschung erstreckt sich entlang zentraler Abschnitte der Wasserstoff-Wertschöpfungskette und ist stark auf praxisnahe Anwendungen ausgerichtet.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Erzeugung von Wasserstoff, insbesondere auf elektrochemischen Verfahren wie der Elektrolyse sowie auf der Nutzung biologischer Reststoffe als alternative Wasserstoffquelle. Ergänzend befassen sich die Forschenden mit übergeordneten Fragestellungen, die für die Weiterentwicklung von Wasserstofftechnologien entscheidend sind.

» Erzeugung von Wasserstoff (u. a. Elektrolyse, biogene Ausgangsstoffe)
» Nutzung und Integration von Wasserstoff in technische Systeme
» Messtechnik und Monitoring
» Simulation und Modellierung von Prozessen
» Materialforschung und -bewertung
🡭 www.fh-muenster.de

Wasserstoff-Runde Münster

Unternehmensnetzwerk & Austauschplattform
Die Wasserstoff-Runde Münster ist ein von der Technologieförderung Münster koordiniertes Netzwerk mit derzeit rund 20 beteiligten Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus dem Münsterland. Die Teilnehmenden decken unterschiedliche Bereiche der Wasserstoff-Wertschöpfungskette ab – von Erzeugung und Transport bis zur Nutzung von Wasserstoff. Ziel der Wasserstoff-Runde ist der regelmäßige Austausch zu aktuellen technologischen, wirtschaftlichen und regulatorischen Entwicklungen in der Wasserstoffwirtschaft. Durch den Dialog und die Vernetzung entstehen Impulse für konkrete lokale und regionale Projekte, die zur Weiterentwicklung des Wasserstoffstandorts beitragen. Das Netzwerk ist offen für Unternehmen aus dem Münsterland, die einen konkreten fachlichen oder wirtschaftlichen Bezug zu Wasserstoff haben oder entsprechende Aktivitäten planen.

» Austausch zu aktuellen Entwicklungen und Trends
» Vernetzung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen entlang der Wertschöpfungskette
» Anbahnung regionaler Projekte und Kooperationen
» Stärkung des Wasserstoffstandorts Münsterland

H2 Working Group

Abstimmung & strategische Zusammenarbeit
Unter dem Titel „H2 Working Group“ arbeitet die Technologieförderung Münster GmbH im Regierungsbezirk Münster gemeinsam mit den Regionen Münsterland und Emscher-Lippe mit der IHK Nord Westfalen, der Bezirksregierung Münster sowie weiteren Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung zusammen. Ziel der H2 Working Group ist die abgestimmte Weiterentwicklung von Wasserstoffaktivitäten im Regierungsbezirk – insbesondere durch den Austausch zu strategischen, regulatorischen und wirtschaftlichen Fragestellungen. Die Arbeitsgruppe dient dabei als Schnittstelle zwischen regionalen Akteuren, Verwaltung und Wirtschaft. Im Oktober 2024 hat die H2 Working Group ein gemeinsames Positionspapier veröffentlicht, das zentrale Handlungsfelder, Herausforderungen und Perspektiven für Wasserstoff im Regierungsbezirk Münster zusammenfasst.

» Abstimmung regionaler Wasserstoffaktivitäten
» Austausch zu regulatorischen und strategischen Rahmenbedingungen
» Einbindung von Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung
» Erarbeitung gemeinsamer Positionen und Handlungsempfehlungen
🡭 www.bezreg-muenster.de

Stadtwerke, Stadtnetze & Stabsstelle Klima

Kommunale Wasserstoffstrategie
In enger Zusammenarbeit koordinieren die Technologieförderung Münster, die Stadtwerke Münster, die Stadtnetze Münster und die Stabsstelle Klima der Stadt Münster die kommunale Wasserstoffstrategie. Ziel ist es, Wasserstoff systematisch in die Energie- und Klimastrategie der Stadt zu integrieren.

Ein besonderer Fokus liegt auf dem Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur zur perspektivischen Versorgung lokaler Industrieunternehmen mit grünem Wasserstoff.

» Entwicklung und Abstimmung der kommunalen Wasserstoffstrategie
» Aufbau von Wasserstoffinfrastruktur zur Versorgung lokaler Industrieunternehmen
» Verknüpfung von Wasserstoffprojekten mit Klimazielen der Stadt
Förderung
Das Projekt „HyBaT – Hydrogen Battery Transformation Hub“ wird im Rahmen des EFRE/JFT-Programms mit gut 2,5 Millionen Euro vom Land und der EU kofinanziert.

Projektpartner

Firmen im Cluster Batterie & Speicher

Ziegel- und Klinkerwerke Janinhoff GmbH & Co. KG

Janinhoff möchte Vorreiter in ihrer Branche sein und ihren Brennvorgang auf Wasserstoffbasis umstellen. Im Oktober 2024 wurde bekannt, dass Janinhoff eines von bundesweit 15 Unternehmen ist, welches im ersten Durchgang der Klimaschutzverträge gefördert wird. Dadurch erhält Janinhoff über 15 Jahre bis zu 60 Mio. € Förderung, verpflichtet sich allerdings auch in einem definierten Zeitraum die CO2-Emissionen um einen definierten Anteil zu reduzieren.

Westfalen AG

Die Westfalen AG ist Experten für Gase, Wärme und Kälte sowie für zukunftsfähige Mobilität. Wasserstoff spielt dabei eine zentrale Rolle, sodass die Westfalen AG sowohl Industriekunden mit Wasserstoff versorgt als auch ein Tankstellennetz für grünen Wasserstoff aufbaut.

Nowega

Nowega ist ein Fernleitungsnetzbetreiber mit Sitz in Münster und betreibt und vermarktet rund 1.500 Kilometer Gashochdruckleitungen – unter anderem im Münsterland. Im Themenfeld Wasserstoff ist Nowega als Gründungsmitglied der Initiative GET H2 und als Teil des Wasserstoffkernnetzes ein Vorreiter.

Hengst

Hengst entwickelt und vermarktet als Münsteraner Familienunternehmen innovative Lösungen in Filtration und Fluidmanagement, u.a. für Brennstoffzellen. Das Produktportfolio für die nachhaltige Technologie umfasst Ionentauscher, Kathodenfilter und Wasserabscheider.

H2 Green Power & Logistics

H2 Green Power & Logistics besitzt eigene regenerative Energien und plant Wasserstofferzeugungsanlagen aufzubauen. Darüber hinaus ist das Unternehmen im Bereich der Wasserstoff-Mobilität aktiv, u.a. mit dem Kooperationspartner Samsung SDS in der Logistik mit Brennstoffzellen-LKW.

Standort Münster
Weltbekannte Nachbarn aus Wirtschaft & Wissenschaft

Kurze Wege, starke Forschung und ein dynamisches Innovationsumfeld: Münster verbindet exzellente Hochschulen, führende Forschungseinrichtungen und eine wachsende Technologieszene. Der Standort liegt verkehrsgünstig mit direkter Anbindung an die Autobahnen und in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Münster/Osnabrück – ideal für nationale und internationale Unternehmen.

Eingebettet zwischen Wissenschaftspark, Technologiepark und medizinischem Zentrum bietet Münster ideale Bedingungen, um Ideen gemeinsam zu entwickeln und Innovationen erfolgreich in den Markt zu bringen.
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